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SSV Höchstädt

Nordic Walk Kurs 2017: Am 6. März geht´s los!

Nordic Walking Kurse – Präventionskurse mit Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen

Dieses Jahr, schon vor den Osterferien am 6. März, startet der Nordic Walking Kurs. Montag und Samstag, zweimal pro Woche trifft sich die Gruppe auf dem Parkplatz vor der Donaubrücke.

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm kann von hier aus gut in alle Richtungen in den Donauauen gewalkt werden. In der ersten Stunde wird die optimale Länge der Stöcke ermittelt und ihre Funktion kennengelernt. Wichtigstes teil ist die Schlaufe, die fest an der Hand sitzen muß. Nur so ist ein Vor-und Rückschwung des Stockes möglich, ohne daß dieser über den Boden geschleift wird. Um die Technik zu erlernen wird die Bewegung in Teilschritten gelernt, geübt und es entwickelt sich langsam die Gesamtbewegung. Nach 10 Übungseinheiten sollte jeder, die für ihn orthopädisch beste Technik, beherrschen.

Der hintere Stock darf keinen Bodenkontakt haben, die Hand ist geöffnet, Handgelenk und Stock sind nur über die Schlaufe verbunden (Finger sind weg vom Stock), vordere Hand hat den Stock gegriffen, der vordere Stock setzt auf Höhe des hinteren Fußes auf, beide Stöcke haben immer eine schräge Neigung nach hinten, sie sind zu keiner Zeit der Bewegung gerade nach oben gestellt, sie bilden mit dem hinteren Bein Parallelen.

Eine gute Technik schützt vor Überlastungsbeschwerden.

Laut einer Untersuchung der Technischen Universität München werden durch den Stockeinsatz Arme, Schultern, Handgelenke und Rumpf im Sinne eines Ganzkörpertrainings mehr belastet als beim normalen Walking. Bei biodynamischen Messungen konnten die Sportwissenschaftler keine Entlastung für Hüfte, Knie und Fußgelenke feststellen, teils lag sie höher als beim reinen Walking.

Wichtig ist, bei schon vorhandenen Beschwerden hier die Technik anzupassen. Das bedeutet, bei kürzerer Schrittlänge die Bewegung der Arme nach vorne zu verkürzen, um für den wichtigeren Rückschwung Raum zu haben. Die Forscher empfehlen die Stöcke mit wenig Druck aufzusetzen, um Stöße im Oberkörperbereich zu dämpfen und Beschwerden vorzubeugen. Der Druck sollte erst mit dem Abstoßen des Stockes nach hinten erhöht werden. Richtig ausgeführt kommt es durch die Zusatzbelastung des Oberkörpers zu positiven Effekten für die Gesundheit. Der Puls steigt bei einem Tempo von 5-6 km/h mit Stöcken auf ca. 60% der maximalen Herzfrequenz. Dies ist der untere Wert für ein wirksames Ausdauertraining, den Sportmediziner angeben. Bei normalem Walking liegt der Puls meistens darunter, beim Laufen (Jogging) darüber. Mit dem Pulsanstieg erhöhen sich die Sauerstoffaufnahme und der Kalorienverbrauch. Allerdings führt nur regelmäßiges Training, mit einem zusätzlichen Kalorienverbrauch von 1000 kcal,
also ca. 2,5 bis 3 Stunden oder 15 km Nordic Walking mit 5-6 km/h pro Woche, zu gesundheitlichen Anpassungen von Herz, Kreislauf und Lunge.

Wer die Technik beherrscht und ansonsten gesund ist, kann dieses Tempo problemlos walken. Auch bei gesundheitlichen Einschränkungen ist Bewegung die beste Medizin und Nordic Walking gut geeignet. Hier muß die Belastung entsprechend angepasst und beim Hausarzt im Vorfeld die Belastungsgrenze erfragt werden. Eine Pulsobergrenze kann mit einer Pulsuhr kontrolliert und der Umgang damit im Kurs gelernt werden. Bewegung ist die einzige Medizin ohne schädliche Nebenwirkungen. Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Kurse nach § 20 Präventionsgesetz mit 80% oder maximal 75,00 €. Um den Zuschuß zu bekommen ist eine Anwesenheit von 80% erforderlich.

Der nächste Nordic Walking Kurs findet ab Montag 6. März 2017 bis Samstag 8. April statt. Treffpunkt ist samstags 9:00 Uhr und montags 18:00 Uhr am Parkplatz an der Donaubrücke. Stöcke und eventuell erforderliche Pulsmesser können zu je 5,- € für die gesamte Kursdauer geliehen werden. Anmeldungen sind ab sofort möglich, maximale Teilnehmerzahl 8 mindestens 4.

Info gibt es bei Christine Sextl, Telefon. 09074-2650, per Mail: christine@sextl.de

Der Kurs ist mit dem Qualitätssiegel Sport Pro Gesundheit ausgezeichnet! Auf zahlreiche Anmeldungen, auch zwei Kurse sind möglich, freut sich

Christine Sextl

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